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Das Glück selbst in die Hand nehmen - 12 Tips sich selbst glücklich zu machen

Wie ihr bereits wisst, bin ich die Vertreterin der Gruppe "mach dich selber glücklich", denn, sind wir mal ehrlich, uns kann niemand glücklich machen. Niemand kann unsere Gedanken lesen und wenn wir darauf warten, diesen Jemand zu finden, werden wir irgendwann alt und schrumpelig sein und immer noch suchen. Also, bleibt uns nur eines, uns selber glücklich zu machen.

Aber wie? Sind wir doch oft gefangen in unseren Denkmustern und Gedankenblockaden, unseren vermeintlichen Werten, Ansprüchen und Vorstellungen wie Dinge, Situationen, Lebensweisen usw. zu sein haben. Deshalb habe ich hier 12 Tips zusammen gefasst, wir wir das Glück selbst in die Hand nehmen können.


Nummer 1: aufhören zu prokrastinieren

Dinge, die wir aufschieben, weil sie unbequem sind, lästig, zu lange dauern, wir einfach keine Lust darauf haben sie zu erledigen und somit immer weiter vor uns herschieben, kennen wir alle und die Liste ist sicher lang. Doch wissen wir auch, dass da eine kleine Stimme im Hinterkopf uns immer wieder still und heimlich daran erinnert, dass dort eine nicht erledigte Aufgabe auf uns wartet, die doch endlich erledigt werden muss. Genau das sollten wir aufhören. Denn wenn wir prokrastinieren befinden wir uns in unserer Komfortzone, dort wo es schön gemütlich ist und wir uns einen faulen Lenz schieben können. Allerdings findet so weder persönlicher Wachstum statt, noch können wir komplett glücklich sein, weil wir uns nicht komplett erfolgreich fühlen. Ist doch da immer noch etwas unfertiges, etwas dass noch erledigt werden muss. Wenn wir die Dinge aber sofort erledigen, haben wir zum Einen einen freien Kopf, die Aufgabe ist schließlich erledigt, das unangenehme Gefühl, welches wir damit verbinden, ist verschwunden und zum anderen haben wir in unseren Kopf Raum geschaffen, der anders genutzt werden kann. Gedanklich können wir uns um fokussieren und haben somit die Möglichkeit die Augen für andere Dinge offen zu halten, da uns im Hintergrund nichts mehr blockiert. Ein erster Schritt für mehr Glück in unserem Leben.


Nummer 2: Verantwortung für sich selbst übernehmen

Klingt erstmal logisch oder? Wer übernimmt denn keine Verantwortung für sich selber?

Tatsächlich ist es aber so, dass wir die meiste Zeit keine Verantwortung für uns selber übernehmen. Wir suchen unbewusst im Außen nach einem Schuldigen, der für unseren derzeitigen Zustand verantwortlich ist. Ist es doch unsere Mutter, die uns damals nicht beigebracht die Wäsche ordentlich zu falten, deshalb sieht heute, mit 43 Jahren, unser Kleiderschrank immer aus wie Sau. Oder aber unser Vater, der hat immer erzählt, dass das Leben kein Ponyhof sei, also schuften wir täglich über 10 Stunden, gibt ja sonst nichts zu lachen und auch nichts aufs Brot. Auch der Vollpfosten vor uns, der einfach gebremst hat und wir ihm deshalb hinten drauf gefahren sind, der ist auch Schuld, ohne ihn wäre unser Auto jetzt noch ganz. Aber auch in kleinen unscheinbaren Dingen schieben wir die Verantwortung gerne ab. Hat der Mann zu Hause doch seine Socken wieder AUF den Wäschekorb gelegt anstatt hinein. Wir ärgern uns dann darüber und beginnen am Abend erstmal eine Ehekrise, anstatt uns im Klaren darüber zu sein, dass es doch nur Socken sind und wir unsere Gefühle selber steuern können, wenn wir mit genügend Abstand auf die Situation schauen. Niemand ist dafür verantwortlich wie wir heute sind. Denn wir haben das alles selbst in der Hand. Wenn der Bus Verspätung hat, liegt das nicht in unserer Kontrolle aber wir können am nächste Tag früher aufstehen und einen Bus früher nehmen und uns die so gewonnene Zeit mit einem kleinen extra Spaziergang oder ähnlichen selbst beglücken.


Nummer 3: Nicht mehr die Kontrolle haben wollen

Wenn wir ehrlich mit uns selber sind, wissen wir dass wir nichts unter Kontrolle haben. Wir können nicht kontrollieren, dass wir morgens immer pünktlich aufstehen oder dass der Kollege täglich am Arbeitsplatz erscheint, damit wir bloß nicht zu viel Arbeit haben. Wir können nicht kontrollieren dass der Bus oder der Zug immer pünktlich kommt oder aber dass wir ohne Stau den Weg nach Hause schaffen. Also sollten wir uns von dem kontrollieren wollen trennen. Denn jedes Ereignis ist eine wunderbare Chance. Nutzen wir sie.


Nummer 4: Achtsamkeit

Achtsamkeit ist sicher etwas, was uns häufig über die Füße fällt und das ist auch wichtig. Denn in der Achtsamkeit eröffnen sich neue Horizonte. In den nächsten Punkten seht ihr wieso Achtsamkeit so wichtig ist. Im Grunde geht es darum seine eigenen Gedanken zu beobachten und einfach bewusster in allem werden. Bewusster denken, bewusster wahrnehmen, seine Emotionen und den eigenen Körper spüren. Wenn wir achtsamer mit uns sind, nehmen wir Menschen und Dinge um uns herum viel mehr wahr.


Nummer 5: Offen sein für Veränderung

Wie oben bereits erwähnt, sollten wir das kontrollieren wollen sein lassen. Dadurch erschaffen wir Raum für neue Möglichkeiten und Veränderungen. Auch unsere Aufmerksamkeit ist offener für neue Dinge und somit können wir Veränderungen früher wahrnehmen. Nichts im Leben steht still, neue Ereignisse sind u. a. auch ein Weg zum Glück. Aber vor allem macht es uns glücklich die Leichtigkeit zu spüren und unvoreingenommen Dingen gegenüber zu stehen.


Nummer 6: Sich selbst liebevoll begegnen

Die Stimme in unserem Kopf, die den ganzen Tag arbeitet und plappert, be- und verurteilt kann manchmal ziemlich hartnäckig sein. Hart mit den Beurteilungen im Außen aber vor allem mit den Worten die an uns selbst gerichtet sind. Fehler passieren und sind wichtige Anker um besser zu werden. Somit dürfen wir zu uns selbst liebevoller sein, uns selbst nette Worte schenken oder das liebe Gesicht im Spiegel häufiger anlächeln. Ihr werdet sehen wie wundervoll leicht sich die liebevolle Begegnung mit sich selbst anfühlen kann, wenn wir sie erstmal zugelassen haben.


Nummer 7: Anderen liebevoll begegnen

Verurteilung anderer Menschen zeigt eigentlich nur, wie arm derjenige in sich ist, der andere verurteilt. Wir können unseren Kopf nicht ausschalten und andere verurteilen passiert unbewusst, weil wir uns darüber nicht im Klaren sind, dass wir es ständig tun. Doch bei genauerem Hinsehen, können wir uns selbst beobachten wie und vor allem warum wir andere beurteilen. Dabei werdet ihr merken, dass ihr jede Menge über euch selbst erfahren werdet, wenn ihr beginnt euer beurteilen zu beobachten.


Nummer 8: Leben im Hier und Jetzt

Achtsamkeit schließt das Leben im Hier und Jetzt mit ein. In der Bahn mal das Handy aus der Hand legen und beobachten was um einen herum passiert. Vielleicht die nette Dame gegenüber anlächeln und somit ihren Tag versüßen, kann das eigene Glücksgefühl einen großen push geben. Öfter mal nach oben schauen. Wir haben den ganzen Tag den Kopf geradeaus oder nach unten gerichtet. Doch über uns gibt es so viel zu entdecken. Wann hast du dir zuletzt eine Baumkrone angesehen? Gesehen wie die Vögel hoch über deinen Kopf hinweg fliegen oder welche Formen die Wolken für dich ergeben?

Auch das Lachen eines Babys oder das Spiel eines Hundes auf der Wiese kann uns glücklich machen. Jedoch müssen wir dafür hier sein und die Augen offen halten. Nicht abgelenkt mit unseren Gedanken den nächsten Einkauf planen oder überlegen welche Termine für morgen anstehen. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen kurz stehen zu bleiben, tief durchzuatmen und sich bewusst dem Moment widmen.


Nummer 9: Sei du selbst

Verstelle dich nicht nur weil du denkst, dass irgendjemand irgendetwas an dir nicht mögen könnte. Im Grunde haben wir alle Geheimnisse, doch sollten wir uns auch bewusst sein, dass Beziehung nur entstehen kann wenn wir kommunizieren. Ich würde sogar fast sagen, je mehr kommuniziert wird, desto besser ist die Beziehung. Aber eben nur wenn man ist wie man ist. Niemand kann sich ewig verstellen und niemand kann lange in einem Umfeld verweilen in dem er/sie nicht sein kann wie er/sie wirklich ist.


Nummer 10: Dankbarkeit

Wofür bist du heute dankbar? Dankbarkeit ändert unsere Sicht auf alles. Jeden Morgen und jeden Abend mindestens 10 Dinge finden wofür wir dankbar sind, wir unser glücklich sein enorm steigern. Am Anfang mag die Dankbarkeit vielleicht noch nicht so ganz ins Bewusstsein treten und eventuell dauert es etwas bis wir am Morgen UND am Abend jeweils 10 verschiedene Dinge gefunden haben wofür wir dankbar sein können. Ich garantiere euch aber, dass ihr schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr aufhören könnt die Dinge aufzuzählen für die ihr dankbar seit. Genau das wird dann auch den Blickwinkel ändern und mehr Positivität schaffen, welche wiederum glücklich macht.


Nummer 11: Liebe spüren

Der ein oder andere mag sich jetzt vielleicht denken, dass sich "Liebe spüren" komisch anhört und auch ziemlich unrealistisch klingt. Doch Liebe äußert sich in so vielen Kleinigkeiten, dass sie eigentlich überall ist, wir nur verlernt haben sie zu sehen. Die Liebe unseres Partners oder unserer Kinder können wir sicher leicht wahrnehmen doch bei unseren Freunden oder gar Kollegen auf der Arbeit fällt uns dies schon schwieriger. Dabei ist jeder Kaffee, der uns von unserem Kollegen morgens mitgebracht wird, eine Art Liebe zu zeigen bzw. für einen selbst eine Art, die Liebe zu spüren. Wenn wir unserem Kollegen egal wären, würde er uns keinen Kaffee an den Tisch bringen. Auch das nette Lächeln der Kassiererin beim Edeka um die Ecke, die sich freut, uns auch heute wieder bedienen zu dürfen ist ein Akt der Liebe. Verschenken wie mehr davon und spüre wir sie und wir werden sehen, wie sich unser Glück steigert.


Nummer 12: Loslassen

Der letzte Tip ist ein wichtiger aber auf den ersten Blick eventuell ein schwieriger Punkt den es umzusetzen gilt und zwar "loslassen". Alles loslassen was einem nicht gut tut. Ich meine damit alles. Wenn wir morgens immer einen großen Cappuccino beim Bäcker um die Ecke vor der Arbeit kaufen, weil wir zu Hause mal wieder keine Zeit hatten uns selbst einen Cappuccino zuzubereiten und wir aber eigentlich Ende des Monats mehr Geld in der Tasche haben wollen damit wir endlich den lang ersehnten Urlaub buchen können, dann sollten wir uns vielleicht überlegen, ob wir morgens nicht 15 Minuten früher aufstehen und uns den Cappuccino selbst zubereiten, dabei dann noch 4 Euro täglich sparen und mehr Zeit für uns haben. Aber auch der vermeintliche Freund, der uns immer kurz vor unserem Treffen mit kläglichen Ausreden, warum er heute unsere Verabredung schon zum X. Mal wieder absagen muss, einfach gehen lassen. Denn wenn wir ihm wichtig wären, würde er Zeit finden und keine Ausreden. Wir entlasten uns damit selbst, denn wir müssen uns in Zukunft nicht mehr darüber ärgern versetzt zu werden und können unsere Zeit besser planen und vielleicht mit jemanden eine Verabredung planen, der sonst aufgrund von Zeitmangel häufiger zu kurz kommt.

Ausmisten ist für mich auch eine Art des Loslassens. Wir schleppen alle einen Haufen Ballast mit uns rum, der im Keller, in der Kammer, im Kleiderschrank oder dem Dachboden vor sich dahinvegetiert, weil wir denken, dass wir dieses gute Stück für den Anlass XY (bei dem wir sowieso ganz genau wissen, dass dieser niemals eintreffen wird) noch benötigen würden. Ganz ehrlich? Alles was wir mindestens seit einem Jahr nicht mehr benutzt haben, werden wir zu 99% auch im nächsten Jahr nicht verwenden und kann deshalb getrost weg. Verschenken, auf Ebay verkaufen, wegwerfen, aber sich selbst einfach davon befreien.


Wie ihr seht sind es oft die kleinen Dinge im Leben die uns glücklich machen. Wir benötigen nicht immer großen Veränderungen im Außen, es ist viel mehr die eigene innere Haltung, die es zu betrachten gilt um den letzten Schritt zum Glück zu überwinden.






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